Unser Ortsverband der Grünen Metzingen hat das Unternehmen der Tress Brüder in Gauingen besucht. Sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Charlotte Stocker aus dem Metzinger Gemeinderat sowie Lisa Weigert, Stadt- und Kreisrätin und Vorständin des Metzinger Ortsverbands, nahmen an der Exkursion teil. Im Rahmen des Treffens standen Themen wie nachhaltiges Wirtschaften, ökologischer Landbau und soziale Verantwortung im Vordergrund.
Die Tress Brüder, bekannt für ihre biologisch-dynamische Landwirtschaft und die Produktion von hochwertigen Lebensmitteln, haben einen tiefen Einblick in ihre Unternehmensphilosophie gewährt. Seit 1950 folgen sie der Überzeugung, dass Landwirtschaft ohne Chemie die Zukunft ist, bewirtschaften ihre Felder nach den strengen Demeter-Richtlinien und sind Gemeinwohl zertifiziert. „Für uns steht das Wirtschaften im Einklang mit der Natur an erster Stelle“, so Daniel Tress, der die Besucherinnen und Besucher durch die Produktion des Unternehmens geführt hat. Diese Haltung prägt auch die vegetarische Vollwertküche, die bereits in den 1980er Jahren von den Eltern Johannes und Inge Tress eingeführt wurde. „Der ursprüngliche Demeter-Hof des Großvaters hat sich bis heute zu einem innovativen Betrieb gewandelt, der ausschließlich vegane und vegetarische Produkte herstellt und inzwischen Marktführer im Bereich der Bio-Convenience Suppen ist“, so Jochen Knecht, Marketingleiter der TressBrüder. Besonders interessant: Ein Metzger im Unternehmen entwickelt stetig neue Produktideen auf pflanzlicher Basis.
Wir sind beeindruckt von der Konsequenz und dem Engagement des Unternehmens, das nicht nur seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördert, sondern auch aktiv zu einer friedvolleren Gesellschaft beitragen möchte. „Die Tress Brüder sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie nachhaltiges Wirtschaften und soziale Verantwortung erfolgreich miteinander verbunden werden können“, so Lisa Weigert, Vorsitzende der Grünen Metzingen.
TressBrüder setzt auf Regionalität, soweit es möglich ist. Bis 2030 soll der Großteil der Rohstoffe aus einem Umkreis von 200 Kilometern bezogen werden. Doch schon jetzt kommen viele Zutaten, wie zum Beispiel Kürbisse vom Bodensee, die in großen Mengen verarbeitet werden. Die Transparenz ist dem Unternehmen ebenfalls ein großes Anliegen: Durch einen QR-Code auf den Verpackungen können Verbraucher die Herkunft und Produktion jeder einzelnen Charge der Produkte nachverfolgen.
Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegen der Firma am Herzen. Durch interne Aufstiegschancen und die Integration von geflüchteten Menschen, besonders in der Logistik, leistet TressBrüder einen wichtigen Beitrag zur sozialen Verantwortung.
Der Besuch bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Grünen Ortsverbands spannende Einblicke in ein Unternehmen, das Tradition und Innovation erfolgreich miteinander verbindet – und das stets mit dem Ziel, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften.
v.l.n.r. Jochn Knecht (Leitung Marketing TressBrüder), Susanne Bernauer. Anja Dölker, Matthias Albath. Lisa Weigert (Stadt- und Kreisrätin, Vorständin OV Metzingen Grüne), Thomas Kraft, Heidrun Schmid-Salzer. Daniel Tress (Leitung Bio-Hotel ROSE und Ausflugsziel „Wimsener Höhle“)

v.l.n.r.: Jochen Knecht (Leitung Marketing TressBrüder), Susanne Bernauer, Anja Dölker, Matthias Albath. Lisa Weigert (Stadt- und Kreisrätin, Vorständin OV Metzingen Grüne), Thomas Kraft, Heidrun Schmid-Salzer, Daniel Tress (Leitung Bio-Hotel ROSE und Ausflugsziel „Wimsener Höhle“)

