Viele Menschen stehen derzeit unter Druck: Erwerbstätige fragen sich, wie sie mit ihrem Einkommen über die Runden kommen sollen. Familien suchen nach Entlastung, um Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen. Menschen im Bürgergeld-System brauchen Perspektiven für soziale Teilhabe, auch in schwierigen Lebenslagen. Mobilität muss für alle Bevölkerungsschichten, ob in der Stadt oder im ländlichen Raum, gut verfügbar und erschwinglich sein. Und beim Thema Wohnen wird der Mangel an bezahlbarem Wohnraum immer spürbarer. Zu diesen drängenden Themen konnten Jaron Immer, Direktkandidat der Grünen im Landkreis Reutlingen und Beate Müller-Gemmeke, Bundestagsabgeordnete, den Teilnehmenden der Veranstaltung „LEBEN: Bezahlbar machen“ im Kulturforum in Metzingen grüne Perspektiven erläutern. Konkret: der Mindestlohn muss weiter auf 15 Euro steigen, ein sozial gestaffeltes Klimageld sowie eine umfassende Kindergrundsicherung werden eingeführt, das Existenzminimum muss eine soziokulturelle Teilhabe ermöglichen und der Fokus in der Grundsicherung sollte auch weiterhin auf der Qualifizierung der Menschen liegen. Beim Wohnen kann die Neue Gemeinnützigkeit, neben dem sozialen Wohnungsbau, das Segment des dauerhaft bezahlbaren Wohnraums stärken. Ein Deutschlandticket, das stabil bei 49 Euro liegen soll, ermöglicht klimafreundliche Mobilität und trägt neben der Antriebswende und einer verbesserten Infrastruktur für e-Mobilität und bezahlbaren Strompreisen, zur Verkehrswende bei.
In einer zweiten Veranstaltung, ebenfalls unter dem Titel „LEBEN: bezahlbar machen“ geht es am 3. Februar um 18.30 im Kulturforum um die Schwerpunkt Themen der Energieversorgung, bezahlbare Strompreise und kostengünstiges Heizen. Neben Jaron Immer wird Klaus Rath, Bauphysiker und Energieberater, Rede und Antwort stehen.